Wiss. Name: Hierodula membranacea
Dt. Name: (Indische Riesengottesanbeterin)
Größe: Weibchen 9 cm, Männchen 7,5 cm
Haltung: H. mebranacea ist die Anfängermantide schlecht hin. Sie verzeiht Haltungsfehler leichter als andere und so kann sie jedem Anfänger empfolen werden. Die Aggresivität ist bei den Weibchen stark ausgeprägt, so muss man an auch hier die Tiere einzeln halten. Das Terrarium sollte Doppellüftung und eine Höhe von mindestens 40 cm haben, die Breite und Länge sollten so gewählt werden, dass sich das Tier ohne Probleme drehen kann. Da die Weibchen sehr standorttreu sind, kann man sie auch frei halten, d.h. die Weibchen kann man auf eine Zimmerpflanze setzen und von dort aus mit einer Pinzette das Futter reichen. Als Einrichtung sollten Äste und Pflanzen vorhanden sein. Bei der Temperatur reicht Zimmertemperatur 20°C bis 25°C, es kann aber auch wärmer sein. Die adulten Tiere brauchen eigentlich kaum Luftfeuchtigkeit, wenn man einmal die Woche reinsprüht reicht es vollkommen. Nymphen benötigen es ein wenig feuchter. Als Futter eignen sich fast alle Insekten, wie Fliegen, Heuschrecken und Schaben. Dabei können Weibchen auch ausgewachsene Heuschrecken überwältigen.
Zucht: Falls man sich entschließt diese Art weiterzu zühten, müssen zu erst ma beide Geschlechter Geschlechtsreif sein. Die Männchen sind das nach einer Woche nach der Adulthäutung, die Weibchen nach 3 Wochen. Bei den Weibchen erkennt man das gut, da sie am Abend Pheromone freisetzt und dabei ihr Abdomen (Hinterteil) hochstreckt. Sind diese Vorraussetzungen erfüllt, kann man an einem Abend die beiden Geschlechter auf einen Ficus (oder anderer großen Zimmerpflanze) zusammensetzen. Wenn man Glück hat, steigt das Männchen auf das Weibchen und ihre beiden Abdomenenden führen zusammen. Ist das erst mal passiert, ist der Nachwuchs eigentlich schon fix. Nach einigen Stunden steigt das Männchen wieder vom Weibchen, hat es Gkück kommt es unverlezt weg, hat es Pech, schnappt das Weibchen nach ihm und frisst ihn auf. Aber auch während der Paarung kann das Weibchen den Kopf vom Männchen abfressen. Die Paarung ist trotzdem erfolgreich. Nach ca. 1 Woche nach der Paarung bastelt das Tier dann die erste Oothek (Schaumnest, in dem die Eier sind), im Abstand von einer bis zwei Wochen folgen bis zu 6 weitere. Nach gut 6 Wochen Inkubationszeit (25°C) schlüpfen bis zu 200 Tiere aus einer Ootehk. Diese ernährt man in den ersten Stadien mit Drosophilas...
Gruß Thomas