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Maulwurfi

Katzenmutti

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Sonntag, 7. Juni 2009, 20:07

Warum ist eine Katze eigentlich so teuer? (Kaufpreis)

Viele Leute wundern sich immer warum ein Rassekatze Baby über 500 Euro kosten kann.
Ich möchte in diesem Thread einfach nur mal aufführen, welche Kosten ein Züchter alles hat und weswegen sich dadurch der Preis für ein Katzenkind rechtfertigt. *idea*

BEVOR Katzenkinder gezeugt werden, achten gute Züchter auf Untersuchungen des Mutter- und Vatertiers. Bei bestimmten Rassen können zum Beispiel so viele Erbkrankheiten umgangen werden. Die Verpaarung von den Tieren wird im Regelfall streng geplant und es wird genau darauf geachtet, dass beide ELterntiere gesund und alt genug sind.
Die Katzenmutter bedarf während der Tragezeit besonderer Fürsorge und spezieller Pflege. Sind die Katzen geboren muss jedes kleine Kätzchen ernährt werden. Auch die ersten Wurmkuren, Impfungen und Grunduntersuchungen werden durch den Züchter , bzw den TA des Züchters, vorgenommen. Wie teuer so ein Tierarzt besuch ist wissen fast alle, wie teuer das dann bei so einer Herde Minikatzen wird, kann man sich dann ja ganz einfach ausrechnen.
Bei einem guten Züchter werden die Katzenkinder (und die Mama) mit hochwertigem und den Bedürfnissen angepasstem Futter gefüttert. Außerdem dürfen die Katzenkinder solange die Kinderstube genießen bis sie gut sozialisert und von der Mutter unabhängig sind.

Fürsorge, Kosten, Ausstattung und Pflege der Katzenkinder führt also zu einem gerechtfertigten aber teuer anmutenden Preis. Der Vorteil bei einem Züchter ist: man bekommt eine Katze, die gesund ist, untersucht ist und in einem guten sozialen Umfeld groß geworden ist. Gesundheitliche Probleme kann man nie ausschließen, dennoch ist das krankheitsrisiko bei verantwortungsvollen Züchtern eher gering.

Abzuraten ist, wie aus den oben genannten Punkten fast schon ersichtlich, Katzen von einem Hobbyzüchter zu kaufen. Solche Züchter achten nicht unbedingt auf gesundheitliche Vorbelastungen der Elterntiere, Alter der Tiere, Pflege etc. Gerne werden die Katzenkinder bei solchen Personen auch gerne mit 8-10 Wochen abgegeben, statt mit 12-16 Wochen. Denn dann muss man die Kleinen ja wesentlich kürzer satt füttern. Damit bekommt man eine evtl. krankheitlich vorbelastete Katze, die noch dazu unsozualisiert ist.
Das muss nicht so sein, kommt aber leider viel zu häufig vor. Ich selber habe eine Katze von einem sogenannten Hobbyzüchter und mache das nie wieder. Der kater hat so ungefähr alle Erbkrankheiten, die für diese Katzenrasse typisch sind. :-|

Wer keinen Wert auf eine Rassekatze legt, findet im Tierheim viele süße Katzen, die alle ein neues Zu Hause suchen. Hier sind die Katzen sehr gut untersucht und die Eigenschaften der Tiere sind bekannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maulwurfi« (20. September 2009, 22:01)


Axel

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2

Sonntag, 7. Juni 2009, 20:13

Sehr schönes Thema :thumbup:
Das ganze trifft natürlich auch auf Züchter aller anderen Tierarten zu :froi: