Du bist nicht angemeldet.

muh

*Keksmonstermuh*

(160)

  • »muh« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 991

Wohnort: Land der Träume...

Beruf: Schülerin

Renommeemodifikator: 23

  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 13. Februar 2010, 11:14

Ziegen- Fütterung, Ernährung

Ziegen sind Wiederkäuer, sie besitzen also wie die Rinder ein komplexes Verdauungssystem mit Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen (siehe dazu auch folgendes Thema: Verdauungssystem der Rinder )

Besteht ein ausreichendes Angebot, sind Ziegen wahre Feinschmecker, hier ein paar wichtige Punkte zur Fütterung.

Grobes Futter


Damit der Pansen voll funktionieren kann, wird ein relativ großer Anteil an Grobfutter benötigt. Im Sommer und Frühjahr ist die Weide im Normalfall genug. Übrigens: Auf der Weide ist ein Zusammenhalten zwischen Schafen und Ziegen problemlos. Ziegen fressen die bereits leicht verholzten und längeren Teile der Pflanzen und Schafe lieber kürzeres Grünfutter, dass noch schön saftig ist.
Zur beliebten Nahrung der Ziegen gehören außerdem kleinere Zweige & Rinde, sowie Blätter von Bäumen & Büschen. Das Handtuch an der Wäscheleine oder lecker ausschauender Gartenbewachs werden allerdings auch gerne mal ausprobiert...
Die Tiere können genügsam sein in Notzeiten, doch sofern ein reichhaltiges Angebot besteht, probieren sie gerne neues und können recht wählerisch sein.

Fütterung im Winter

Im Winter sieht die Ernährung mangels frischen Grases natürlich anders aus. Heu bleibt das A und O, diese Hauptnahrung kann durch Silage, frische Zweige, evt. Kraftfutter (wie Getreie, Rübnschnitzel, Ölsaatschrot, etc.)

Bei trächtigen Tieren:
Geißen in der Laktationsperiode brauchen Kraftfutter in in größeren Mengen (isb. in den ersten beiden Monaten) Eine Milchziege kann bis zu 1, 5 kg davon täglich bekommen.

Mineralien

Für Schafe und Ziegen gibt es entsprechende Minerallecksteine / Beimischungen zum Futter, damit kann gegenfals der Bedarf an Sprenementen & Mineralstoffen gedeckt werden.

Wasser
Der Wasserbedarf ist unterschiedlich und liegt in einem Bereich zwischen 5-17 Litern täglich. Daher sollte immer sauberes und frisches Wasser bereit stehen.

Bei falscher Fütterung können folgende Fehler auftreten:
-Ein plötzlicher Wechsel an Futter, der zu Verdauungsstörungen führt (oder auch Leistenrückgang)
-Mangel an Minteralstoffen, der zu Knochenschöden, Hornschäden, Leistunsabfall und Milchfieber führen kann
-Erkrankungen durch verdorbenes Futter
-Wenig Raufutteranteil führt zu Verdauungsstörungen und einer gestörten Pansentätigkeit
-Verfettung durch viel zu viel Kraftfutter


Bild by http://www.herz-fuer-tiere.de/ratgeber-tier
Signatur von »muh«
Kühe, Landluft & Scheiße - Willkommen bei mir : thumbsup :

*Torben*

Anfänger

(34)

Beiträge: 36

Wohnort: Neumünster (SH)

Beruf: Schüler. Zurzeit eine Ausbildung als Jugend Sanitäter & helfe bei einem Bauernhof aus .

Renommeemodifikator: 1

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 15. Februar 2010, 21:30

Ich benutze auf dem Bauernhof auch Grobes Futter .
Sie wollen immer am liebsten aus der Hand fressen .
Ganz schön Verwohnt die Fiecher xD

Lg,
Torben
Signatur von »*Torben*« Gruß ,
Blubaaa

muh

*Keksmonstermuh*

(160)

  • »muh« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 991

Wohnort: Land der Träume...

Beruf: Schülerin

Renommeemodifikator: 23

  • Private Nachricht senden

3

Dienstag, 16. Februar 2010, 16:52

Bauernhof? Klingt gut. :grinsebacke:

Die Vorliebe, deine Hand beim Fressen "drunter zu haben" liegt evt. an dem salzigen Geschmack des Schweißes. Unsere Rinder lecken aus dem selben Grund auch gerne mal den Kalk der Stallwand ab.
Signatur von »muh«
Kühe, Landluft & Scheiße - Willkommen bei mir : thumbsup :