Das Braunvieh
Die Zucht der Rasse begann im 15. Jahrhundert in der Schweiz. Ende des 19 Jahrhunderts wandelte man den einheimischen Bestand zum jetzigen Braunvieh um, indem man amerikanisches Brown-Swiss einkreuzte. Verbreitet sind sie vorallem in Süddeutschland.
Mittlerweile ist das Braunvie / Brown – Swiss fast eine reine Milchrasse, die mindestens 8000 bis 9000 kg Milch jährlich gibt mit etwa 7 – 8 % Gesamtinhaltstoffen Fett/Eiweiß. Sie werden auch als „Käsekühe“ bezeichnet.
Das Braunvieh ist braun bis graubraun und besitzt ein schwarzes & hell eingefärbtes Flotzmaul. Die hellen Hörner haben eine dunkle Spitze, die Tiere wiegen über 600 kg und haben eine Widerristhöhe von 138 bis 152 cm, Stiere sind schwerer. Was die Nutzungsdauer betrifft, gelten sie in vielen Ländern an erster Stelle.
Weitere Merkmale der Rasse sind abgesehen von der hohen Milchleistung und dem Proteingehalt auch ein gutes Euter und gesunde Klauen, sowie ihre Anpassungsfähigkeit und das langlebige/robuste.
Auch das Montafoner Braunvieh gehört zum Braunvieh, mittelschwere/muskulöse Tiere, die dunkelbraun sind und einen hellen Aalstrich besitzen. Im 19. Jahrhundert waren die Montafoner weit verbreitet, sie wurden zunehmend durch Brown-Swiss Einkreuzungen zum Braunvieh umgewandelt.

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