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muh

*Keksmonstermuh*

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Freitag, 1. Januar 2010, 13:39

Entstehung eines Kalbes

Ab ungefähr 7 Monaten wird ein Rind als Färse bezeichnet und ist geschlechtsreif. Nun ist es alle 3 Wochen brünstig.
Anzeichen der Brunst:
-Lautes und durchdringendes Muhen
-weniger fressen
-unruhig
-Zäher & Klarer Schleim aus der Scheide
(Ist ein Bulle vorhanden, beschnüffelt er dies schon in der Vorbrunst)
-weibliche Rinder bespringen in dieser Zeit avermuch wie die Bullen ihre gleichgeschlechtlichen Herdenmitglieder

Der natürliche Deckakt läuft folgend ab: Der Bulle legt seiner Partnerin den Kopf auf und prüft ihr Stehvermögen vorerst, dann springt er auf sie, führt Friktionsbewegungen durch und samt schließlich ab.
(Bullen bespringen überigens alles was diesem „Kuhobjekt“ von hinten ähnelt, auch das Phantom. Durch dieses Hereinlegen mit der künstlichen Kuh, lässt sich durch das anschließende Besamen an beliebige andere Kühe nach der verarbeitung der Samen einiges an Geld machen)

Und so läuft es in der heutigen Zeit meißtens ab:
Der Besamer führt seine Hand in den Mastdarm ein und legt die Pipette mit den Samen eines vorher ausgewählten Bullen im Muttermund ab.
Wer gute Zuchtergebnisse erziehlen will, nutzt diese unnatürliche Methode der künstlichen Besamung meißtens – alles nur, um immer bessere und leistungsstärkere Tiere zu erzeugen.
Und das ist bei weitem nicht der einzigste Trick. Um mehrere Nachkommen einer guten Kuh zu produzieren (schließlich lässt sich ein Kalb nicht von heute auf morgen „herstellen“ und die Zwillingsrate liegt nur etwa bei 2 %) , wird die Kuh mit Hormonbehandlungen dazu getrieben, nicht eine, sondern viele Eizellen mehr reifen zu lassen. Nach einer Woche können die Embryonen ausgespült werden und an Leihmütterkühe vergeben werden. Auch die Embryonen werden in der ganzen Welt hin und her verteilt.
Geklonte Kühe gibt es inzwischen eine Menge – immer besser, immer leistungsstarker und immer gewinneinbringender werden sie... gar nichts für Kuhfans wie mich, die sich lieber weiter an einer Vielfalt verschiedener Kühe erfreuen würden ^^.
Sind vier Tage nach der Besamung oder dem natürlichen Besprung vergangen, befindet sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter der Kuh. Ab der 5. Woche wird der Embryo zum Fötus und man kann bereits Organe / Gliedmassen erkennen. Zum Ende der Trageszeit schleppt das Rind 40-50 zusätzliche kg mit sich. Acht Wochen vor dem Geburtstermin stellen wir eine Kuh trocken bzw. melken sie nicht mehr, wenn sie zuvor schon gemolken wurde.
Anzeichen für eine Geburt:
-Pralles wachsendes Euter (kurz vor der Geburt, tropft oft Milch heraus)
-breite Beckenbänder fallen ein
-Unruhe, ständiges hinlegen und wieder aufstehen
-Brummendes muhen
-Hinterbeine schlagen nach dem Bauch

Die meißten Rinder bringen ihre Kälber im Liegen zur Welt und brauchen in der Regel nicht unbedingt hilfe des Menschens.
Eingegriffen werden sollte, wenn sich eine schwere Geurt ankündigt, ein zu großes Kalb, Becken der Mutter zu eng oder wenn das Kalb falscherweise mit den Hinterbeinen zuerst kommt.
Läuft alles glatt, schleckt die Kuh ihr Kalb ab und begrüßt es mit einem „brummen“-dadurch lernen beide Stimme und Geruch. So werden sie sich auch später wieder erkennen.
Nicht lange nach der Geburt versucht das Junge aufzustehen und das Euter zu erkunden. In der noch roten Biestmilch sind wichtige Abwehrstoffe enthalten. Um zu saugen stehen Mutter und Kalb verkehrt und parallel zu einander. das hat den Vorteil, dass die Mutter die geruchskontrolle durchführen kann.
Wird es gelassen und nicht von der Mutter getrennt, sucht es 10-12 mal täglich die Milchbar der Mutter auf und frisst ab etwa 20 Tagen Grünzeug. Bei der Mutterkuhhaltung bleiben Kalb und Kuh fast ein Jahr beieinander, diese Haltung wird in der milchwirtschaft also so gut wie gar nicht durchgeführt- lediglich in der Fleischrinderzucht.
Signatur von »muh«
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